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Unabhänige Presseartikel zum Thema Nachhilfe


Zusatz-Lektionen für 35 Prozent der Jugendlichen
Leipzig. Am 23. Juli werden sachsenweit die Endjahreszeugnisse verteilt. Damit häuslicher Ärger ausbleibt, nimmt so manch einer zusätzliche Unterrichtsstunden. "Wenige Wochen vor den Zeugnissen steigt der Zulauf an Schülern in Sachen Nachhilfe-Stunden", weiß Klaus Winter, Filialleiter des "Studiertreffs Lernhilfe- und Fördergesellschaft" am Brühl in Leipzig. "Aber innerhalb von zwei bis drei Wochen Wunder zu vollbringen und einen versetzungsgefährdeten Schüler zu retten, schaffen selbst wir nicht", so Winter.
Hoher Leistungsdruck für Gymnasialklassen
Es ist längst keine Schande mehr, Nachhilfe zu nehmen und dafür auch kräftig zu bezahlen. Etwa 35 Prozent aller Schüler in Deutschland erhalten Nachhilfe-Unterricht oder Zusatzförderung bei Lehrern, Studenten oder Instituten, die meisten während der Gymnasialklassen fünf bis acht. Von der ersten Klasse bis zur Fachschule suchen Kinder und Jugendliche nach Hilfe für nichtverstandenen Lehrstoff.
Die Gründe dafür sind laut Aussage von Detlef Gellrich, dem Geschäftsführer der Lernhilfe- und Fördergesellschaft mit Sitz in Dresden, "zu große Klassen und ein hoher Leistungsdruck auf die Jugendlichen beim Übergang von der Grundschule zum Gymnasium". ...
Schon zwölfjährige Gymnasiasten sind so im Leistungsdruck, daß sie selbst im Studiertreff anrufen, um sich Hilfe für einige Fächer zu organisieren. "Die Angst, leistungsmäßig auf dem Gymnasium zu versagen, hemmt die Kinder regelrecht. Und manchmal ist es wichtiger, ihnen hier zu vermitteln, daß sie gut und sicher im Stoff sind", kennt der Leipziger Filialleiter Winter Schüler-Ängste. Das größte Problemfach ist Mathe, gefolgt von Physik, Englisch, Deutsch, Französisch.
Die 16jährige Sandra Mencel vom Leipziger Reclam-Gymnasium hat das Schuljahr mit einer Sechs in Mathe angefangen. "Meine Lehrerin kann mir einfach den Stoff nicht rüberbringen, und für Fragen ist kaum Zeit", kennt sie das Problem. Einmal die Woche kommt die Gymnasiastin seit September zur Mathe-Nachhilfe bei Dieter Schaar vom Studiertreff. "Die Lehrpläne sind im Vergleich zu früher einfach zu vollgestopft", erklärt Schaar den Nachhilfe-Boom. "Wissenslücken können im Unterricht nicht mehr aufgeholt werden."
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Freizeitlektionen dauern oft Jahre
Manche Jugendliche kommen über Jahre schulbegleitend zu den Lektionen in der Freizeit. "Unter sechs bis zehn Monaten Nachhilfe ist kaum mit einer Verbesserung der Noten zu rechnen", empfiehlt Studiertreff- Geschäftsführer Gellrich. Hauptsächlich Unterricht in Vierergruppen gibt das Lehrer-Team am Leipziger Brühl. Die Schüler bestimmen selbst, welche Themen sie vom Lehrer erklärt haben wollen. "Sozial schwachen Eltern wird in Ausnahmefällen beim Studiertreff eine Vergünstigung gewährt", so Geschäftsführer Gellrich.
Leipziger Volkszeitung vom 30.06.1998


Nach der Schule wird weitergebüffelt
...Auch beim Studiertreff wird professionelle Nachhilfe angeboten. Meist in kleinen Gruppen von drei bis fünf Schülern oder auch einzeln wird Unterricht erteilt. 200 Schüler aus Leipzig seien in den vergangenen zwei Jahren gekommen, sagt Geschäftsführer Detlef Gellrich. Für ihn liegen die Gründe für den Ansturm auf die Nachhilfe auf der Hand: Die Eltern haben immer weniger Zeit und können ihren Kindern auch nicht in jedem Fach helfen". Beim Studiertreff, am Brühl und in Grünau vertreten, kostet der zweimalige Besuch pro Woche monatlich 170 Mark. Über ...
Leipziger Volkszeitung vom 21.01.1999



Da werden Sie geholfen! Wer kennt das nicht: Sorgen wegen schlechter Noten. Wieder mussten einige zur letzten Zeugnissausgabe feststellen, dass es in bestimmten Fächern nicht gerade rosig aussieht. Denn nur die wenigsten Schüler kommen in allen Fächern problemlos klar. Wo für die einen die Mathematik das größte Rätsel der Welt ist, kapieren andere einfach nicht, wie man eine ordentliche Interpretation im Fach Deutsch schreibt. Und wieder andere haben arge Schwierigkeiten mit den Fremdsprachen, beispielsweise mit der französischen Grammatik. So etwas kann leider ganz schnell zu einer Vier oder Fünf auf dem Zeugnis im jeweiligen Problemfach werden. Und das macht sich ziemlich blöd, gerade, wenn man sich auch noch mit genau dem Zeugnis bewirbt. Wer also nicht zu den Superhirnen gehört, aber trotzdem ein gutes Ergebnis erreichen will, für den ist Nachhilfe die beste Lösung.
Natürlich ist das recht kostspielig. Deswegen solltet Ihr Euch zuerst mal im Bekanntenkreis umschauen. Wenn Ihr Glück habt, findet Ihr da einen Experten auf Eurem Problemgebiet. Dann müsst Ihr wohl nichts bezahlen, denn das wäre Freundschaftsdienst und sollte selbstverständlich sein.
Unter Freunden schweift sich's schnell vom Thema ab.
Wichtig bei dieser Variante von Nachhilfe ist, konsequent zu bleiben und sich wirklich nur auf den Stoff zu konzentrieren. Denn unter Freunden kann es schon passieren, dass über alles Mögliche geplaudert wird, nur nicht über die Sinus-Funktion. Hierbei hilft vielleicht ein kleiner Ansporn zum "Durchhalten". Ihr könnt nach dem Üben zum Beispiel ein Eis essen und Euch so bei der Freundin oder dem Freund für die Nachhilfe bedanken.
Die wohl teuerste Variante ist professioneller Nachhilfeunterricht. Die Firmen schicken sich an, Eure Probleme gezielt zu erkennen und bestmöglichst zu beseitigen. Nachhilfelehrer sind meist ausgebildete Fachkräfte, die sich etwas dazu verdienen wollen oder sonst schlechtweg arbeitslos wären. In so einem Unterricht wird nicht nur Euer Wissen verbessert und gefördert, Ihr geht auch sicherer in eine Klausur oder Klassenarbeit hinein.
Sarah geht schon seit Beginn dieses Schuljahres zur Mathenachhilfe. Die 16-Jährige freut sich: "Ich verstehe den Stoff jetzt viel besser. Bei der Nachhilfe kann ich nicht nur meine Fragen zum aktuellen Thema stellen. Ich erhalte außerdem noch Übungsaufgaben, die das veraltete Schulbuch meist nicht bieten kann. Anschließend werden meine gelösten Aufgaben kontrolliert und Fehler besprochen. Hausaufgaben mach' ich da sowieso. Und mit meinem Halbjahreszeugnis war ich echt zufrieden. Letztes Jahr hatte ich eine ziemlich schlechte Vier in Mathe und jetzt eine richtig stabile Drei. Der Erfolg ist aber nicht garantiert. Wer dauerhaft im gesagten Problemfach gute Noten erreichen will, sollte sich auch zu Hause neben den Nachhilfestunden ein wenig damit auseinander setzen. Das Wissen wird einem schließlich nicht von allein ins Gehirn geschaufelt.
Eine weitere Möglichkeit schlechte Noten zu verbessern, ist der Förderunterricht direkt an der eigenen Schule. Allerdings kommt so etwas bei uns leider recht selten vor. Wenn sich aber eine kleine Gruppe mit denselben Schwierigkeiten findet, lohnte es sich eventuell doch mal, beim Direx eine Nachhilfegruppe anzuregen.

Studiertreff Radebeul, Meißner Straße 73, Anmeldung: 0351/8 33 62 66;
Studiertreff Moritzburg, ..., Anmeldung: 0351/8 58 81 17;
Studiertreff Weinböhla; ..., Anmeldung: 0351/8 33 62 66.
Sächsische Zeitung vom 04.04.2002

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